Κυριακή 1 Δεκεμβρίου 2019

Langsam progrediente Dysphonie

Subkutane „Perlschnur“ nach Neck-Dissection unter adjuvanter Radiatio

Zusammenfassung

Es wird über einen Fall eines onkologischen Patienten mit Erstdiagnose eines Oropharynxkarzinoms berichtet. Nach Tumorresektion und Neck-Dissection beidseits erfolgte eine adjuvante Strahlentherapie, unter welcher perlschnurartige Granulome im Bereich der Neck-Dissection-Narbe auffielen. Bei zusätzlich bestehenden zervikalen und mediastinalen Granulomen lässt sich differenzialdiagnostisch an eine Sarkoidose oder an tumorassoziierte sarkoidähnliche Reaktionen, aber auch an Metastasen denken. Daher sollte v. a. bei onkologischen Patienten mit Granulombildung eine intensivere Nachsorge erfolgen.

Onkologische Therapiekonzepte bei Kopf-Hals-Tumoren

Nasennebenhöhlen/Rhinobasis

Update zu HPV-assoziierten Kopf-Hals-Karzinomen – Highlights der ASCO-Jahrestagung 2019

Zusammenfassung

Beim diesjährigen Kongress der Amerikanischen Gesellschaft für Onkologie (ASCO, American Society for Clinical Oncology) fanden sich unter der Stichwortsuche „HPV-associated head and neck cancer“ 920 Treffer – 74 % der Treffer zum Stichwort humane Papillomaviren (HPV). Dies zeigt die Relevanz des Themas: Das Spektrum reichte von der Validierung und Trennung der Prognosegruppen von Patienten mit einem HPV-assoziierten Oropharynxkarzinom (OPSCC) nach TNM 8 über die Charakterisierung neuer Tumormarker und Tumormutationslast zu möglichen Deeskalationsstrategien zur Vermeidung von Toxizität multimodaler Therapiestandards. So wurde u. a. gezeigt, dass die Trennung p16-positiver OPSCC im Stadium I nach Union Internationale Contre le Cancer (UICC) von denen im Stadium II mit der aktuellen TNM 8-Klassifikation ohne weitere Marker nicht ausreichend gelingt, um Deeskalationsstrategien zu rechtfertigen. Nach Veröffentlichung der Ergebnisse der De-ESCALaTE- und der RTOG-1016-Studie 2018, die den aktuellen Standard auch für p16-positive OPSCC bestätigen, wurden keine weiteren Phase-III-Studien zum Thema der Deeskalation präsentiert. In einer vorgestellten prospektiven Phase-II-Studie (NCT 02281955) wurde die Strahlentherapiedosis auf kumulativ 60 Gy reduziert, wobei die simultane Chemotherapie mit Cisplatin 30 mg/m2 wöchentlich nicht dem Standard entspricht und alternativ zu Cisplatin Cetuximab gegeben werden konnte. Einige Arbeiten beschäftigten sich mit der oralen und Darmmikrobiota als prognostischem Marker bzw. deren therapiebedingte Veränderungen, insbesondere unter Immuntherapie. Eine Modifikation scheint den Therapieerfolg positiv zu beeinflussen. Belastbare Daten für die verschiedenen Modifikationen der Therapie von HPV-assoziierten OPSCC fehlen jedoch weiterhin, um diese in der täglichen Praxis umzusetzen.

Therapie der rezidivierten und fernmetastasierten Plattenepithelkarzinome des Kopf-Hals-Bereichs

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Beiträge der diesjährigen ASCO-Konferenz zur Therapie von rezidivierenden und metastasierenden Kopf-Hals-Karzinomen (R/M-HNSCC) legen wie in den Vorjahren einen Fokus auf medikamentöse Ansätze. Zwei vorgestellte Phase-III-Studien, TPExtreme und Keynote-048, werden voraussichtlich die Erstlinientherapie von rezidivierenden und metastasierenden Kopf-Hals-Tumoren weitreichend beeinflussen.

Material und Methoden

Abstracts und Präsentationen des ASCO-Kongresses 2019 zur Therapie von R/M-HNSCC wurden ausgewertet und auf ihre klinische Relevanz geprüft.

Ergebnisse

In der TPExtreme-Studie wurde gezeigt, dass das TPEx-Schema (Docetaxel, Cisplatin und Cetuximab) eine vergleichbar wirksame, aber mit verminderter Toxizität einhergehende Alternative zur bisherigen Erstlinienstandardtherapie (Extreme-Protokoll: Cisplatin, 5‑Fluorouracil, Cetuximab) darstellt, auch wenn der primäre Endpunkt eines signifikant gebesserten Überlebens nicht erreicht wurde. In der randomisierten Phase-III-Studie Keynote-048 zeigten alle Patienten unter Behandlung mit Pembrolizumab und Chemotherapie und ausgewählte Patienten (PDL1-CPS, Combined Positive Score: ≥20, ≥1) unter Monotherapie mit Pembrolizumab ein verbessertes Überleben im Vergleich zu Extreme.

Schlussfolgerung

Nach den Ergebnissen der Keynote-048-Studie ist eine Zulassung von Pembrolizumab ± Chemotherapie zur Erstlinientherapie in den USA bereits erfolgt und in Europa bald zu erwarten – mit vermutlich deutlichen Auswirkungen auf die klinische Praxis.

Immuntherapie von Kopf-Hals-Tumoren

Zusammenfassung

Hintergrund

Auf dem Feld der Immuntherapie von Kopf-Hals-Tumoren ist weiterhin eine hohe Studienaktivität zu verzeichnen. Beim diesjährigen Treffen der American Society of Clinical Oncology (ASCO) waren v. a. die Ergebnisse der Keynote-048-Studie zur Erstlinientherapie mit Pembrolizumab ein Highlight.

Material und Methoden

Alle Abstracts und Präsentationen zur Immuntherapie von Kopf-Hals-Tumoren vom ASCO 2019 wurden bezüglich Relevanz beurteilt. Die interessantesten Studien wurden aufgearbeitet.

Ergebnisse

Die Keynote-048-Studie zeigte eine Verbesserung des Gesamtüberlebens mit Pembrolizumab für die Kohorten mit einer messbaren PDL1-Expression („programmed cell death ligand 1“) nach Combined Positive Score (CPS) und für alle Gruppen mit Pembrolizumab + Platin/5-FU (5-Fluorouracil). In der EAGLE-Studie zu Durvalumab ± Tremelimumab in der Zweitlinientherapie ließ sich keine Verbesserung der Ansprechraten bzw. des Gesamtüberlebens gegenüber der Standardtherapie nachweisen. Darüber hinaus wurden einige neue immuntherapeutische Therapieansätze und Kombinationen präsentiert.

Schlussfolgerung

Die Ergebnisse der Keynote-048-Studie haben in den USA bereits zu einer Zulassung von Pembrolizumab in der platinsensitiven Erstlinie geführt, und die zu erwartende Zulassung in Europa wird auch hier voraussichtlich die Therapielandschaft nachhaltig verändern. Vor allem werden in Zukunft wirksame Therapien für Patienten mit fehlendem Ansprechen auf eine PD1(„programmed cell death 1“)/PDL1-Inhibition benötigt.

Die Laryngektomie – noch zeitgemäß?

Zusammenfassung

Die Kehlkopfentfernung (Laryngektomie) bietet für Patienten mit fortgeschrittenen Larynx- und Hypopharynxkarzinomen ohne Fernmetastasen einen kurativen Ansatz. Insbesondere bei Vorliegen eines cT4a-Karzinoms ist die Laryngektomie der primären Radio(chemo)therapie prognostisch (retrospektiv) überlegen. Weitere wichtige Indikationen für eine Laryngektomie stellen eine tumorbedingte Larynxdysfunktion wie Schluckunfähigkeit bzw. Aspirationsneigung und ein Rezidiv nach vorausgegangener Radio(chemo)therapie dar. Das operative Verfahren ist hoch standardisiert und ausreichend sicher. Der mit einer Laryngektomie einhergehende Stimmverlust ist durch eine funktionelle Rehabilitation (Ruktus, Stimmprothese) zu kompensieren. Die vorliegende Arbeit verschafft einen Überblick hinsichtlich Indikation, präoperativer Diagnostik, operativem Verfahren, möglichen Komplikationen, alternativer Behandlungsansätze sowie Rehabilitation und Prognose. Die Laryngektomie gehört auch weiterhin zum bewährten Standardrepertoire der modernen Kopf-Hals-Onkologie.

Neue Aspekte in der Behandlung von Schilddrüsenkarzinomen

Zusammenfassung

Der Großteil der Patienten mit Schilddrüsenkarzinomen hat aufgrund der meist lokalen Tumorausbreitung eine sehr gute Heilungschance im Rahmen einer primär chirurgischen Behandlung, während ein geringer Anteil an Patienten mit fortgeschrittenen und metastasierten Tumoren in der Regel eine multimodale Therapie benötigt. Die in diesem Review zusammengefassten Studien vom Kongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2019 geben Einblicke in aktuelle Aspekte der Behandlung von Schilddrüsenkarzinomen. Es werden neben Neuerungen in der Therapie des radiojodrefraktären differenzierten und des medullären Schilddrüsenkarzinoms aktuelle Ansätze beim anaplastischen Schilddrüsenkarzinom vorgestellt und kritisch interpretiert.

Vorbereitung zur Facharztprüfung HNO

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