Κυριακή 29 Σεπτεμβρίου 2019

Ammoniumbituminosulfonat

Panorama Dermatologische Praxis

Konfokale Lasermikroskopie bei Shiitake-Dermatitis

Zusammenfassung

Die Shiitake-Dermatitis tritt ca. einen bis 2 Tage nach dem Verzehr roher oder unzureichend gekochter Shiitake-Pilze auf und ist durch striär angeordnete, juckende, erythematöse Papulovesikel gekennzeichnet. Ursächlich ist Lentinan, ein in der Zellwand der Shiitake-Pilze vorkommendes Polysaccharid. In der histologischen Untersuchung stellt sich ein ekzemartiges Bild mit Spongiose und lymphohistiozytärem Infiltrat dar. Die Ergebnisse der konfokalen Lasermikroskopie (KLM) korrelieren mit den Aspekten der histologischen Untersuchung; deshalb könnte die KLM zukünftig als nichtinvasives Verfahren zur Diagnostik einer Shiitake-Dermatitis dienen.

Ruhm alleine reicht nicht

Zusammenfassung

Obwohl Albert Neisser bereits als Student durch wissenschaftliche Leistungen aufgefallen war, blieb ihm eine Anstellung in der inneren Medizin versagt. Dies war zu dieser Zeit der strukturelle Alltag, da jüdischen Medizinern eine Karriere in den angesehenen Fächern Innere und Chirurgie verwehrt wurde. Obwohl er dann in der Dermatologie wegweisende Entdeckungen machte und so zur internationalen Berühmtheit wurde, ermöglichte erst der Wechsel nach Leipzig die spätere Karriere in Deutschland. Dieser Schritt ist bislang kaum beachtet und deshalb Gegenstand dieser Darstellung.

Pathogenese des Handekzems

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Pathogenese des Handekzems ist multifaktoriell. Exogene Faktoren wie Hautirritation oder Kontaktsensibilisierung tragen ebenso dazu bei wie eine endogene Prädisposition im Sinne von Atopie.

Ziel der Arbeit (Fragestellung)

Es wird eine Übersicht über die für die Entstehung eines Handekzems bedeutsamen pathogenetischen Faktoren gegeben.

Material und Methoden

Es erfolgt eine Auswertung der aktuellen Literatur zur Pathogenese des Handekzems.

Ergebnisse

Eine Störung der epidermalen Barrierefunktion spielt eine essenzielle Rolle für die Handekzementstehung. Die molekularbiologischen Grundlagen und die mögliche Bedeutung einer genetischen Prädisposition jenseits der Atopie sind noch nicht im Detail geklärt. Immunologische Prozesse, wie sie an der Pathogenese von allergischer Kontaktdermatitis und atopischem Ekzem beteiligt sind, spielen für die Entstehung bestimmter Handekzemsubtypen wahrscheinlich eine Rolle und ermöglichen evtl. künftig eine Erweiterung des therapeutischen Armamentariums.

Schlussfolgerungen

Das genaue Verständnis der individuellen Pathogenese beim einzelnen Handekzempatienten ist essenziell wichtig, um eine gezielte Beratung zu Allergenkarenz, Hautschutz und Basistherapie zu geben und entsprechende Therapiemaßnahmen einzuleiten.

Handekzem: auch weiterhin eine diagnostische und therapeutische Herausforderung

Prävention des Handekzems

Zusammenfassung

Handekzeme können neben anlagebedingtem Ursprung auch Ausdruck eines beruflich oder außerberuflich bedingten irritativen oder allergischen Kontaktekzems sein. Dies bietet Ansatzpunkte für sich ergänzende Maßnahmen auf der Ebene der primären, sekundären und tertiären Prävention. Im Vordergrund steht dabei die Identifikation des/der Auslöser(s) mit nachfolgender Reduktion oder Elimination der entsprechenden Exposition. Wichtige Präventionsansätze sind gesetzliche Regelungen, technische und organisatorische Maßnahmen sowie die korrekte Verwendung einer adäquaten persönlichen Schutzausrüstung (z. B. Schutzhandschuhe). Gesundheitspädagogische Interventionen können dabei das individuelle Hautschutzverhalten verbessern. Auch wenn die Evidenz zur Effektivität von Präventionsansätzen beim Handekzem begrenzt ist, haben diese besonders bei beruflicher Verursachung eine große Bedeutung, da dadurch die Entstehung einer Berufskrankheit (BK-Nr. 5101) verhindert bzw. deren Folgen gemindert werden können. In Deutschland wurde daher ein komplexes, abgestuftes Präventionskonzept für Berufsdermatosen etabliert. In den letzten Jahren konnte gezeigt werden, dass insbesondere die daran beteiligten Maßnahmen der sekundären und tertiären Individualprävention einen hohen Stellenwert haben.

Kutane Lymphome

Zusammenfassung

Kutane Lymphome umfassen prognostisch heterogene Subgruppen. Die Mycosis fungoides ist das häufigste Hautlymphom und weist einen stadienhaften Verlauf (Patches, Plaques, Tumoren, Erythrodermie) auf. Zu den Behandlungsoptionen zählen in frühen Stadien hautgerichtete Therapiemaßnahmen, während in fortgeschrittenen Stadien und beim Sézary-Syndrom Systemtherapien mit z. B. Bexaroten, Interferon oder Brentuximab vedotin indiziert sind. Seltenere T‑Zell-Lymphome wie die CD4-positive Lymphoproliferation oder das akrale CD8-positive Lymphom zeigen im Gegensatz zu den aggressiven peripheren T‑Zell-Lymphomen einen indolenten Verlauf. Auch innerhalb der kutanen B‑Zell-Lymphome finden sich prognostisch differente Entitäten: Während die Lebenserwartung bei kutanem Marginalzonenlymphom und kutanem follikulärem B‑Zell-Lymphom nahezu nicht beeinträchtigt ist, zeigt das kutane großzellige B‑Zell-Lymphom ein hohes Risiko einer systemischen Disseminierung mit vergleichsweise hoher Letalität.

Sozialrechtliche Ansprüche beim malignen Melanom

Zusammenfassung

Hintergrund

Zur Versorgung von Patienten mit malignem Melanom gehört es, die Betroffenen über ihre Ansprüche auf Leistungen der Solidargemeinschaft aufzuklären. Insbesondere hat hier jeder Patient nach SGB (Sozialgesetzbuch) V und IX das Anrecht auf eine Rehabilitationsmaßnahme sowie auf die Prüfung der Einstufung einer Behinderung.

Ziel der Arbeit

Die vorliegende Studie untersucht, in welchem Maße Patienten mit invasivem malignem Melanom nach Erstdiagnose über ihre sozialrechtlichen Ansprüche auf medizinische Rehabilitationsverfahren und Einstufung einer Behinderung aufgeklärt werden.

Material und Methoden

Im Zuge eines Surveys wurden im Jahr 2014 n = 1800 deutsche Hautarztpraxen angeschrieben und mit einem standardisierten Fragebogen zu mehreren versorgungsrelevanten Fragestellungen einschließlich der vorgenannten befragt.

Ergebnisse

Auswertbare rückläufige Fragebogen kamen aus n = 424 Praxen: 52 % der Dermatologen äußerten, dass sie regelmäßig Informationen über das Anrecht auf Rehabilitationsmaßnahmen mitteilten, 15 % taten dies manchmal, 41 % selten oder nie. Auf den Anspruch hinsichtlich der Einstufung einer Behinderung wiesen 44 % der Dermatologen regelmäßig, 17 % manchmal und 38 % selten oder nie hin. Hinsichtlich der Häufigkeit dieser Aufklärung fanden sich relevante Unterschiede im regionalen Vergleich.

Diskussion

Vielerorts scheinen niedergelassene Dermatologen das Informationsgebot an die mitbehandelnden Kliniken zu übertragen. Sicherer wäre es, wenn die Informationen auch von den niedergelassenen Hautärzten nochmals vermittelt würden. Angesichts der bekanntlich begrenzten Aufnahmefähigkeit hinsichtlich neuer Informationen von Patienten mit neu diagnostiziertem Melanom erscheint eine wiederholte Beratung patientengerechter.

Erfassung von Core-Outcomes in Handekzemstudien

Zusammenfassung

Hintergrund

Um die Aussagekraft und Vergleichbarkeit von Handekzemstudien zu verbessern, ist die Konsentierung eines Core-Outcome-Sets notwendig.

Fragestellung

Wie werden Therapie- oder Präventionserfolg in Handekzemstudien derzeit erfasst? Welcher Standard soll dafür in Zukunft gelten?

Material und Methode

Als erster Schritt beschreibt ein systematischer Literaturreview die Ausgangssituation 2000 bis 2017 in kontrollierten und randomisiert kontrollierten Handekzemstudien und identifiziert die verwendeten Outcomes. Die Hand Eczema Core Outcome Set Initiative (HECOS) folgt den Richtlinien der Cochrane Skin Group Core Outcome Set Initiative (CS-COUSIN) und wird somit im weiteren Verlauf sicherstellen, dass die Perspektiven von Patienten, Ärzten und Forschern angemessen berücksichtigt werden und dass die vorgeschlagenen Erfassungsinstrumente valide sind.

Ergebnisse

Bisherige Studien bestimmten überwiegend die Ausprägung von Erythem, Schuppung, Fissuren, Vesikeln oder Pruritus als klinische Zeichen und Symptome des Handekzems. Die dazu erhobenen Daten wurden meist nicht separat publiziert, sondern flossen in eine Vielzahl von Scores ein. Nur wenige Handekzemscores wurden in mehr als einer Studie verwendet – am häufigsten kam der Hand Eczema Severity Index (HECSI) zum Einsatz (in 10 % der Studien); 51 % der Studien bewerteten den Hautzustand allgemein, also ohne expliziten Rückgriff auf konkrete klinische Zeichen oder Symptome.

Schlussfolgerungen

Obwohl bestimmte klinische Zeichen und Symptome in der Mehrheit der Studien erfasst wurden, ist eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse nicht gewährleistet, weil unterschiedliche Erfassungsinstrumente verwendet wurden. HECOS wird für zukünftige Handekzemforschung ein Set von relevanten und validierten Erfassungsinstrumenten konsentieren.

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